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EIB-Gebäudetechnik

Die bisher übliche Gebäudeinstallation war gekennzeichnet durch das Verteilen und Schalten elektrischer Energie. Dabei entstand häufig ein Wirrwarr an Leitungen, der eine aufwendige Planung und kostenintensive Installationen zur Folge hatte. Da die Anforderungen an die moderne Gebäudetechnik immer komplexer und die betriebstechnischen Anlagen immer umfangreicher werden, ist die Lösung dieser Probleme mit der herkömmlichen Installation nicht möglich.

Abhilfe bietet das auf das Elektroinstallateur-Handwerk zugeschnittene Installationsbus-System EIB.

EIB ermöglicht, alle Komponenten eines Gebäudesystems über eine Leitung miteinander zu verbinden. Dabei wird eine strukturierte Verkabelung aufgebaut, die auch zukünftige Kommunikationsanforderungen bewältigen kann. Ein strukturiertes Verkabelungssystem gliedert sich in drei Teilsysteme:

  • Primärverkabelung (Gebäude zu Gebäude),
  • Sekundärverkabelung (Gebäudeverteiler zu Etagenverteiler),
  • Tertiärverkabelung (Etagenverteiler zur Anschlussdose).
  • Ziele sind einfachere Leitungsführung, weniger Aufwand an Steuerungen und verkürzte Montagezeiten.

Die Leistungsanforderungen an strukturierte Verkabelungssysteme werden, unter Berücksichtigung geltender Grenzwerte der elektromagnetischen Verträglichkeit, durch die europäische Norm 501??? geregelt.

 

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